Ein Weg der verbindet

Der Panorama-Winterwanderweg führt Sie von Törbel über Zeneggen/Hellela, Bürchen bis nach Brandalp/Unterbäch und verbindet so 4 verschiedene Gemeinden: Ein absolutes Novum in der Schweiz!

Die Gesamtstrecke des Weges beläuft sich auf über 14 Kilometer und ist in ca. 4.5 Stunden zu bewältigen. Der Weg ist so angelegt, dass Sie in jeder Gemeinde die Möglichkeit haben in den Weg ein- bzw. auszusteigen. So planen Sie ihre individuelle Tour! Egal ob Sie die ganze Strecke unter die Füsse nehmen oder eine Teiletappe: Der Panoramablick wechselt stündlich vom Mattertal zum Saastal, weiter zum Simplongebiet und Goms bis hin über die Berner zu den Waadtländer Alpen!

Hier finden Sie den Flyer zum Weg. Der Flyer ist auch im Tourismusbüro erhältlich. 

Anreise

Wir empfehlen Ihnen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Vom Panoramaweg aus erreichen Sie bequem die Postautos in Törbel, Zeneggen und Bürchen, sowie die Zubringerbahnen (Luftseilbahn Raron-Unterbäch sowie die Sesselbahn Unterbäch-Brandalp) in Unterbäch.

Verpflegung

Der Weg führt an verschiedenen Restaurants vorbei, welche Sie zu einem gemütlichen Rast einladen.

Ausrüstung

Der gesamte Weg ist präpariert und kann ohne Schneeschuhe begangen werden. Feste, gute Schuhe und den Wetterverhältnissen angepasste Kleidung (Zwiebelprinzip) und genügend Flüssigkeit für unterwegs werden empfohlen.

Wegbeschreibung

Einstieg im urchigen Törbel im vorderen Vispertal
Der Weg startet im urchigen Bergdorf Törbel. Die steilen, schwarzgebrannten Holzfassaden kleben eng aneinandergereiht am Berg mit Blick auf das 4505 m hohe Weisshorn im Mattertal. Von der Postauto-Haltestelle beim Hotel geht’s bergan durch den archaischen Weiler Furen. Die Strecke auf der Strasse zur Moosalp bis zur ersten Haarnadelkurve ist kurz, von jetzt an geht’s auf der Flurstrasse eine Stunde lang fast flach durch die Wildruhezone. Gämse, Rehe, Hirsche, Kaninchen und Eichhörnchen grüssen mit ihren Spuren.
Die Begehung des Weges ist das Versprechen, den Weg nicht zu verlassen. Durch den leichten Lärchenwald überqueren wir den sagenumwobenen Weiler Hofstettu. Der Panoramablick wandert vom Weisshorn über die Mischabelkette mit dem Dom über dem Riedgletscher ins Saastal mit den Viertausendern Weissmies und Lagginhorn zum Fletschhorn. Knapp über dem Gebidem ob Visperterminen streckt sich der Simplon-König Monte Leone.

In der Kampfzone von Aletsch- und Gornergletscher
Gegen Zeneggen hin öffnet sich das Rhonetal weit hinein ins Goms. Die Aletschberge über dem Gletscherkoloss grüssen. Der Hangweg wechselt über zum Waldweg. Es ist die Kampfzone von Rhonegletscher und Gornergletscher, die um die Vorherrschaft im Rhonetal gerungen haben. Der Wald wird lieblich und flacher. Der Diepjen-Weiher war noch im letzten Jahrhundert Reservoir für das sonntägliche Wässerwasser.

Romantische Seesenke Hellela mit Bietschhornbilck
Leicht bergab geht’s in Richtung Hellela, eine einzigartig schöne Seesenke, die im Sommer austrocknet. Hinter den romantischen Holzhütten guckt das majestätische Bietschhorn hervor, vorne bewacht vom Wiwanni, dessen Mulde im August schneefrei sein muss, wenn es 
einen guten Jahrgang für den Walliser Wein geben soll. Auf dem Grifel, einer Lichtung auf einem 
Hügelrücken, wandern wir leicht bergab auf die schneebedeckte Winterstrasse nach Zen Triegu, einem der dreizehn Weiler der Streusiedlung Bürchen. Nach einem gemütlichen Abstieg durch die Weidewiesen von Bürchen gelangt man zum Kinderskizentrum Ronalp. Bei der Postauto-Haltestelle queren wir die Strasse.

Schneeknarren in den Hängen des Birkendorfes
Parallel zu den Schleppliften wandern wir durch die sanfte Ebene Bodmen und zweigen ab zum nicht mehr bewohnten Weiler Ängi. Im leichten Aufstieg zur Brandalp queren wir den Ronbach und den Loibbach und entdecken dabei, dass das Birkendorf Bürchen früher nicht umsonst den Namen «Byrchen» getragen hat. Wir laufen im Schattenhang und der Schnee wird wieder pulveriger und knarrt unter den Füssen.
Auf der Brandalp Restaurantterrasse wartet wieder ein heisser Kaffee auf uns. Ab hier können Sie mit der Sesslebahn hinunter ins Dorf Unterbäch fahren. Von Unterbäch aus bringt Sie die Luftseilbahn hinunter nach Raron.